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2014 Firmen f Akzeptanz KJR SPN e V webDer sechste Christopher Street Day startete am 15. September unter dem Motto „Liebe ist keine Entscheidung, Akzeptanz schon.“ mit einem Gespräch im Kultur- und Begegnungszentrum Park7 in Forst/Lausitz. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle, queere Menschen (LSBTIQ) und Heteros waren eingeladen.

Im Vorfeld hatten sich die Vereine CSD Cottbus e.V., Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V. und Kreisjugendring Spree-Neiße e.V. zusammen getan, um gemeinsam ein Projekt zu planen, dass einen gemeinsamen Dialog zum Phänomen „Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit von LSBTIQ und Freiraum“ ermöglichen sollte. Dabei wollten die Kooperationspartner_innen Jugendliche und junge Erwachsene erreichen.

Zu Gast war Lars Bergmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule und Trans* Belange des Landes Brandenburg aus Potsdam.

 

2014-09-15 LSBTIQ Freiraum Park7 02 webIm Gespräch mit den Teilnehmenden bekamen die Angereisten einen Einblick, wie das Parkleben funktioniert. Hier gibt es verschiedene Angebote, Gruppen und Verhaltensweisen, die das Zusammenleben auf dem Parkgelände prägen. Die Konzeption des Parks ist auf Freiheit angelegt, d.h. hier soll eine heterogene „Minigesellschaft“ junger Menschen leben können, die sich ausprobieren kann. Dabei geht es unter anderem darum, Verantwortung zu übernehmen. Der Förderverein Kultur- und Begegnungszentrum Parkstraße Forst e.V. ist seit 2007 offizieller Eigentümer des Geländes. Früher wurden in den Gebäuden Tuche gewebt.

Auf der Homepage des Vereins steht „Toleranz und demokratische Grundwerte sind bei uns keine Lippenbekenntnisse“.

Im Gespräch mit den Interessierten ging es unter anderem um diesen eben genannten Satz. Es drehte sich bei Kaffee und Kuchen alles um das gemeinsame Leben auf dem Parkgelände und die Frage: Wie werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersexuelle und queere Menschen hier akzeptiert und welche Möglichkeiten zur gemeinsamen Gestaltung von Freiraum gibt es?“

Fazit: „Freiraum für alle?!“ muss mit einem Fragezeichen versehen werden. Gemeinsam für Akzeptanz einzustehen, mit Aktionen auf LSBTIQ-Themen aufmerksam zu machen und friedlich miteinander umzugehen, sind nur einige Wünsche, die am Abend auf den Tisch kamen.

Foto by Lars Bergmann, CSD Cottbus e.V.